OSG hat große Pläne mit alter Villa. Die OSG kaufte vor Kurzem eine große Villa und das umliegende Grundstück in Hirm. Die Villa soll erhalten bleiben.

Von Matea Nikolic. Erstellt am 02. November 2019 (03:42)
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Auf dem Grundstück der Villa sollen keine Wohnungen, sondern Reihenhäuser, Doppelreihenhäuser und Bungalows errichtet werden. Weiters wird überlegt, den Bau der Volksschule auf dieses Areal zu verlegen, sofern das von der Beschaffenheit des Gebäudes möglich ist.

Vor Kurzem kaufte die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft eine alte Villa in Hirm. Das 11.700 m² große Grundstück bietet der OSG viele Baumöglichkeiten an.

„Das Areal ist eine wahre Besonderheit. Das Grundstück ist sehr schön und sowohl von der Lage als auch der Verkehrsanbindung und dem Zustand her perfekt“, freut sich OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar, um weiter auszuführen: „Der Baumbestand im Garten ist außergewöhnlich. Die Villa selbst befindet sich ebenfalls in einem ausgesprochen guten Zustand und zeigt ein attraktives Erscheinungsbild. Daher ist es auch unsere feste Absicht, dass die Villa erhalten bleibt. Sie abzureißen – das wäre ein großer Verlust“.

Errichtet werden sollen keine Wohnungen, sondern Reihenhäuser, Doppelreihenhäuser und eingeschoßige, freistehende Bungalows, da die Anfrage an Wohnstätten dieser Art sehr groß sei. Bürgermeisterin Inge Posch-Gruska freut sich auch über weitere Möglichkeiten: „Vor einigen Jahren wurde die Villa den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Nun steht die Überlegung, die Schule auf diesem Grundstück errichten zu lassen. Jedoch wissen wir noch nicht, ob das aufgrund der Bausubstanz tatsächlich möglich ist. Dies wird aber momentan überprüft und bis Ende dieses Jahr festgestellt“.