Mattersburg: Umbau für das MEZ gestartet

Im vorderen Bereich kommen 14 Büro-oder Gewerbeflächen, dahinter zwei Stiegen mit 36 Wohnungen.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 18. März 2021 | 05:55
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Foto: BVZ

Eine lange Zeit glich das MEZ am Hauptplatz nur mehr einem Geisterschloss. Im September 2018 kaufte die Oberwarter Siedllungsgenossenschaft, kürzlich starteten die groß angelegten Umbauarbeiten.

Die OSG investiert bei diesem Projekt insgesamt 16,6 Millonen Euro. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden 36 Wohnungen sowie 14 Gewerbeflächen zur Verfügung stehen.

Der erste Abschnitt betrifft den vorderen (Richtung Hauptplatz blickenden) Bereich. Der straßenseitige Baukörper wird aufgestockt, insgesamt gibt es dann also vier Etagen. In diesem Bereich sind die 14 Geschäfts-oder Bürolokale eingeplant. Der aktuell noch bestehende Stiegenaufgang wird entfernt, die vorhandene Passage bleibt erhalten. „Die Geschäftsokale oder Büroräume in dieser Passage werden über die vorhandenen Lichthöfe belichtet“, berichtet Bauleiter Rainer Wallner. Ende kommenden Jahres will man mit diesem Bauabschnitt fertig sein. Anschließend zum vorderen, dem Gewerbe- und Bürotrakt, werden in der nächsten Bauphase zwei Stiegen mit insgesamt 36 Wohnungen erbaut. Zur Verbildlichung: Bereits in jenem Bereich, wo sich das „Notariat Mag. Thomas Prets“ befindet, wird es dann die erste der beiden Stiegen mit Wohnung geben. Die Abstellplätze der Parkgarage bleiben erhalten, darüber wird die zweite Stiege gebaut. Mit dem Neubau wird es auch einen neuen Namen geben. Und zwar „H3“, angelehnt an die Adresse (Hauptplatz 3).

Ende vergangenen Jahres wurde bekannt, dass die OSG auch das Nachbargrundstück der Familie Morawitz angekauft hat. Dort sollen nach der Fertigstellung des MEZ weitere Wohneinheiten kommen – insgesamt 20 sind geplant.