Pregl fordert Verkehrs-Maßnahmen in Mattersburg. Peter Pregl (LZM) ortet ein Verkehrsproblem und will eine Bürgerbefragung zum Thema Verkehrssicherheit durchführen lassen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 29. Juli 2021 (05:02)
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„Mehrmals brachte ich diese Problematik im Gemeinderat ein, der Erfolg war überschaubar, es wurde im Verkehrsausschuss behandelt. Ergebnisse gab es keine, lediglich Radarboxen wurden angeboten“, ärgert sich Peter Pregl.
BVZ/zVg.

Geht es nach Peter Pregl (Liste Zukunft Mattersburg), so wird der Verkehr in den nächsten Jahren noch vermehrt zunehmen. „Schon jetzt ist es schwer für unsere Stadt diesen zu stemmen! Wir erleben es täglich beim Verkehrsaufkommen in der Innenstadt, in der Arena bei der Ampel oder bei der Parkplatzsuche im gesamten Gemeindegebiet. Natürlich nehmen auch die Beschwerden zu, viele Strecken werden regelrecht als Rallyestrecken verwendet“, so Pregl.

Pregl wird Antrag auf Befragung einbringen

Weiters seien nicht nur Überschreitungen der Geschwindigkeit oder Fahrverbote in unserer Gemeinde ein Gefahrenpotenzial, auch viele unübersichtliche Fahrbahnstellen sowie ein zu großes Verkehrsaufkommen für gewisse Teilstrecken sind vorhanden.

„Mehrmals brachte ich diese Problematik im Gemeinderat ein, der Erfolg war überschaubar, es wurde im Verkehrsausschuss behandelt. Ergebnisse gab es keine, lediglich Radarboxen wurden angeboten“, berichtet Pregl. Der LZM-Chef fordert nun eine Bürgerbefragung zum Thema Verkehrssicherheit. „Ich werde den entsprechenden Antrag einbringen, für die Aufnahme eines Tagesordnungspunktes bei der nächsten Gemeinderatssitzung. Dieser Punkt wird die bindende Bürgerbefragung beinhalten. Ideal wäre es, die Fragen in den Stadtnachrichten zu publizieren.“

Laut Bürgermeisterin Ingrid Salamon hat der Verkehr in den vergangenen Jahren zugenommen. „Für die Wirtschaft ist es auch wichtig, dass die Menschen in die Stadt fahren können. Es wird über das Land die Option geben, mobile Radarboxen aufstellen zu können. Natürlich muss man darauf achten, dass man bei den Leuten nicht nur abkassiert. Einige Punkte wurden bereits im Verkehrsausschuss besprochen“, so Salamon, die weiters darauf verweist, dass „im Rahmen des neuen Innenstadtkonzeptes auch Verkehrsexperten miteinbezogen werden, die sich nicht nur die Innenstadt, sondern die gesamte Verkehrssituation ansehen werden. Natürlich werden wir auch die Bevölkerung einbinden.“