Hirm feiert 700-Jähriges

1321 tauchte Hirm mit den Namen „Heureb“ erstmals auf. Zum 700-Jahre-Jubiläum plant die Gemeinde einige Aktivitäten.

Erstellt am 02. Mai 2021 | 04:55
440_0008_8049530_mat12vs_posch.jpg
„Wir hoffen ein schönes Jubiläum gestalten zu können“, so Bürgermeisterin Posch-Gruska.
Foto: zVg, zVg

Seit 700 Jahren gibt es Hirm bereits. „Heuer ist ein Grund zum Feiern. Das letzte Jahr bleibt uns als ein nicht Schönes in Erinnerung, daher hoft die Gemeinde heuer ein schönes Jubiläumsjahr gestalten zu können“, so Ortschefin Inge Posch-Gruska, SPÖ.

Die Gemeinde Hirm hat daher einiges geplant. Der Gemeinderat hat eine Arbeitsgruppe aus 9 Mitgliedern damit beauftragt, einige Ideen zu sammeln, die sich durch das ganze Jahr ziehen sollen. Es soll unter anderem auch der Kindergarten und die Volksschule miteinbezogen werden. Das Zentrum des Jahres soll jedoch das Dorffest sein. „Sollte es uns aufgrund der Covid-Verordnungen und unter Einhaltung der dann geltenden Verordnungen möglich sein, ein Dorffest zu gestalten, wird dieses ein Größeres als die letzten Jahre werden. Wir wollen den Hirmern einen Grund zur Freude bereiten“, so Posch-Gruska. Die Arbeitsgruppe trifft sich nächste Woche Montag zur weiteren Ideenfindung.

„Fix ist auf jeden Fall das Dorffest. Weiters geplant ist eine Ausstellung zu den letzten 700 Jahren und eine Jugendumfrage. Wir als Gemeinde wollen wissen, was wir die nächsten Jahre besser machen können oder was sich die Jugend vom zukünftigen Hirm erwartet. Dies soll dann ausgewertet werden und vielleicht kommen ein paar neue Projekte ins Laufen. „Außerdem wird auch etwas Außergewöhnliches, was nicht jedes Dorf macht, geplant. Dies ist aber noch in der Planungsphase und wird hoffentlich bald finalisiert“, so die Bürgermeisterin.

1321 wird Hirm erstmals erwähnt. Die Errichtung einer großen Zuckerfabrik im Jahr 1850 war ein entscheidender Einschnitt in der Gemeindegeschichte und war mit einem rasanten Zuzug verbunden. 1944 wurde die ehemalige Zuckerfabrik, wo zu damaliger Zeit Material für die Wiener Neustädter Flugzeugwerke gelagert wurde, von amerikanischen Flugzeugen bombardiert. Ab den 1960er-Jahren siedelten sich auf dem Areal der ehemaligen Zuckerfabrik neue Produktionsstätten an. 1971 erfolgte der Zusammenschluss mit Antau zur Gemeinde Hirm-Antau, welche 1991 wieder getrennt wurden. Momentan hat Hirm knapp über tausend Einwohner. Die Gemeinde bietet knapp 400 Menschen einen Arbeitsplatz.