Sigleß war stundenlang ohne Wasser

Erstellt am 24. April 2019 | 05:48
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Kein Wasser. Vier Stunden lang mussten Sigleßer warten.
Foto: BVZ
Ein Wasserrohrbruch entlang der Schnellstraße hatte Auswirkungen auf die Wasserversorgung von Sigleß.
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Verärgert haben am Mittwoch der Vorwoche zahlreiche Sigleßer im Gemeindeamt angerufen. Grund war: sie hatten kein Wasser. Und das ohne Vorwarnung oder Hinweis, dass die Wasserversorgung abgedreht wird. „Wir haben selbst keine Informationen dazu erhalten“, ist aus dem Gemeindeamt zu erfahren.

Kurz nach Mittag ging gar nichts mehr. Fahrzeuge des Wasserleitungsverbandes waren in Sigleß unterwegs und wurden von einigen Anrainern auch gesichtet. „Ich habe mir aber nichts Weiteres dabei gedacht“, erzählt ein Anrainer. Überraschend war, dass keine Durchsagen gemacht wurden, dass ein Wasservorrat angelegt werden konnte.

„Das wäre in dem konkreten Fall auch nicht möglich gewesen“, erklärt der technische Leiter des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland (WLV), Herbert Herlicska. Im Bereich der S4-Querung war eine Leitung alterungsbedingt gebrochen und es kam zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Wasserversorgung. „Der Fehler musste gefunden werden, was sich als schwierig erwies. Unsere Leute haben auf Hochtouren zur Behebung des Gebrechens gearbeitet“, versichert Herlicska und ergänzt: „Immer wieder waren Teile der Ortschaft ohne Wasser. Hauptbetroffen war der Nahbereich des Hochdruckbehälters. Dort gab es kein Wasser.“

Nachmittags um halb fünf war der Schaden gänzlich behoben und die Wasserversorgung war gegeben.

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