Burg Forchtenstein Fantastisch 2022 ist vorüber: Die Bilanz

Erstellt am 05. August 2022 | 04:53
Lesezeit: 3 Min
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Forfel-Chefin Christina Friedl, Landesrätin Daniela Winkler, Ferdinand Prets, Forfel-Obfrau Christa Prets, Inge Kovacs alias „Hexe Grizelda“ und Andrea Tiziani.
Foto: BVZ
Mit großem Publikumsandrang ist am Sonntag, 31. Juli 2022, die 26. Saison des Kinder- und Familienkulturfestivals Burg Forchtenstein Fantastisch erfolgreich zu Ende gegangen.
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„Es war fantastisch, dass wir endlich wieder live spielen konnten. Gemeinsam mit unseren KünstlerInnen hat sich unser Publikum riesig gefreut, unsere Programmangebote auf der Burg wieder erleben zu können“, bilanziert Christa Prets, Präsidentin des durchführenden Vereins „Leben wie früher erleben“, positiv.

Zweifellos ein Höhepunkt war der Abschlusssonntag als „Burgenländischer Familientag“: Besitzer einer Burgenland Family Card konnten das Festival bei halbem Eintritt besuchen. Diese Initiative wurde von Familienlandesrätin Daniela Winkler unterstützt, die auch persönlich mit ihren Kindern zu Besuch war.

Forfel ist bei den Familien auch ein Garant für Musicalerlebnisse der besonderen Art. Die Premiere des inzwischen bereits 10. Musicals in Eigenproduktion, „RUPS, der kleine Ritter“ von Thomas Brezina (Buch) und Gerhard Krammer (Musik) wurde vom Publikum insgesamt 24-mal begeistert miterlebt.

Neben den „Dauerbrennern“ Bogenschießen und Ritterschlag sind auch die neuen Stationen Steinmetze, das Figurentheater „Kasperls größter Schatz“ , die Zunftstraße oder Forfels Bio-Backstube (in Zusammenarbeit mit Bio Austria Burgenland) hervorragend angenommen worden.

Mehr als ein Drittel der BesucherInnen nahm dabei eine Anreisezeit zwischen 60 und 75 Minuten in Kauf. Schwerpunktmäßig kamen sie aus dem Burgenland, weiters aus Niederösterreich und Wien. Mehr als 50% blieben zwischen vier und sechs Stunden im Programm, 15% verbrachten überhaupt den ganzen Tag beim Festival.

Forfel wird auch tendenziell jünger. „Hatten wir vor einigen Jahren sechs Jahre als Durchschnittsalter der Kinder, so lag dieser Wert heuer bei etwa 5,2 Jahren. Und die Zahl der Kinder unter drei Jahren hat massiv zugenommen. Das bedeutet, dass wir mit unserem Programmangebot künftig darauf reagieren müssen“, erläutert Forfel-Geschäftsführerin Christina Friedl.

Das Festival wird von der Kulturabteilung der Landesregierung unterstützt. Auch die Gemeinde Forchtenstein ist finanziell unterstützend tätig. Daneben gibt es einige Großsponsoren und Förderer wie das Bauunternehmen Lust, Beschriftungen Gradinger, Burgenland Energie, Pago und zahlreiche Kleinsponsoren. Insgesamt sind seit Beginn mehr als 500.000 Besucher zu „Burg Forchtenstein Fantastisch“ gekommen.

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