Loipersbacher Investition für die Kinder. Am Freitag konnte das Gebäude seiner Bestimmung übergeben werden. Viele neue Räume und modernste Installationen sind jetzt vorhanden.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 13. September 2020 (05:11)
Eröffnungsgäste. Regina Petrik, Johann Lotter, Jakob Kruse, Erna Fürst, Erhard Aminger, Irmgard Fischer-Graf, Melanie Eckhardt, Dieter Posch, Werner Gruber, Markus Gramanitsch, Julia Wagentristl und Kurt Fischer.
Helga Ostermayer

Im April, mitten im Corona-Lockdown, fuhren die Bagger auf, um die Abrissarbeiten für den Kindergartenum- und zubau durchzuführen (die BVZ berichtete). Jetzt, genauer gesagt am vergangenen Freitag, konnte eröffnet werden.

„Es waren herausfordernde Zeiten, unter diesen Umständen den Bau zu bewerkstelligen“, waren die Worte von Bürgermeister Erhard Aminger bei der Eröffnungsrede des Um- und Zubaues im Garten, bei dem zwölf Firmen aus dem Bezirk mitgearbeitet haben. „Seit mehr als 40 Jahren wurde der Kindergarten zweigruppig geführt.

Der Wunsch der Eltern war es, auch eine Kinderkrippe für die ganz Kleinen zu bauen. Nun verfügt der Kindergarten über verschiedene schwerpunktmäßige Funktionsräume, einen neuen Speiseraum samt Kreativecke und viele weitere neue Räume, denn ‚Nicht das Kind soll sich an die Umgebung anpassen, sondern die Umgebung dem Kind‘“, zitiert die Kindergartenleiterin Irmgard Fischer-Graf Maria Montessori.

Der Architekt Norbert Reithofer von Team Plankraft hält fest: „Die größte Herausforderung war für uns, dem Um- und Zubau bei laufendem Kindergartenbetrieb durchzuführen.“

„Loipersbach ist eine Gemeinde mit Zukunft“

Landtagsabgeordneter Dieter Posch war voll des Lobes in seiner Eröffnungsrede: „‘Schau, was eine Gemeinde für ihre Jüngsten tut und du siehst, ob die Gemeinde Zukunft hat‘. Und Loipersbach hat Zukunft. Bürgermeister Erhard Aminger hat sich nicht hinter dem Pandemie-Versammlungsverbot versteckt, er hat diesen Bau vorangetrieben, das ist Entschlusskraft und Mut. Die vom Commerzialbank-Skandal stark betroffene Gemeinde zeigte auch in dieser harten Zeit Mut und Optimismus.“

Ortspfarrer Jakob Kruse segnete den Bau mit den Worten des Propheten Jeremia: „Suchet der Stadt Bestes, dann geht es nicht nur der Stadt gut, sondern euch allen.“

Der Kindergartenum- und zubau wurde in Massivholzbauweise gebaut. Moderne CO 2 -Messgeräte wurden in jedem einzelnen Raum eingerichtet, damit bei entsprechender Anzeige für Belüftung gesorgt werden kann.