30er-Zonen für mehr Sicherheit. Wolfgang Millendorfer über die Verkehrsberuhigung in Mattersburg.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 04. Juli 2018 (03:30)

Autofahrer, die gerne mal durch die Stadt oder das Ortsgebiet rasen, halten sich wohl auch nicht immer an 30er-Beschränkungen. Dennoch sind diese 30 Stundenkilometer eine entscheidende Grenze, gerade wenn viele Menschen unterwegs sind; und im Besonderen gilt das für den „Fußgänger-Verkehr“ vor Schulen.

Deshalb sind die neu geplanten 30-km/h-Beschränkungen in der Mattersburger Innenstadt eine weitere wichtige Maßnahme im Sinne der Verkehrsberuhigung. Auch in einer vergleichsweise kleinen Stadt wie Mattersburg kann das Aufkommen – vor allem zu den Stoßzeiten – beachtliche Ausmaße annehmen. Zu begrüßen ist daher alles, was dabei hilft, die Situation für alle Beteiligten möglichst sicher zu gestalten.

Eine 30er-Tafel allein ist aber noch kein Allheilmittel. Geschwindigkeitsbeschränkungen müssen auch kontrolliert werden; rücksichtslose Autolenker müssen endlich erkennen, dass sie mit ihrem Verhalten andere Menschen und sich selbst gefährden. Wieder einmal geht es nur gemeinsam. Denn auf der Straße geht es nicht um „Kavaliersdelikte“, sondern um die Sicherheit für alle.