Chance für das „Geisterschloss“. Bettina Eder über eine neues Konzept für das „MEZ“.

Von Bettina Eder. Erstellt am 06. September 2017 (05:48)

Ein Shoppingcenter ohne Shops – so steht das Einkaufszentrum seit Langem da. Mit Glatter Moden verließ vor mehr als einem Jahr das letzte Handelsgeschäft das MEZ – Ketten wie Libro und Co. hatten schon früher das Handtuch geschmissen. Eine blühende Zukunft sahen für das Gebäude – vor allem auch nach dem großen Wasserschaden im Frühjahr – wohl nur mehr wirklich ganz große Optimisten. Jetzt scheint eine Revitalisierung aber zum Greifen nah: Und das mit einem attraktiven, neuen Projekt. Denn die Idee des Einkaufszentrums wird endgültig begraben, stattdessen soll aus dem MEZ ein Business Center für Kleinst- und Ein-Personen-Unternehmen (EPU) werden. Die neuen MEZ-Bewohner können Infrastruktur, Ressourcen aber auch Know-How gemeinsam nutzen. Beispiele für so ein Konzept gibt es nur international.

Geht der Plan auf, wird nicht nur dem „Geisterschloss“ MEZ wieder Leben eingehaucht, sondern vielen EPUs und Gründern geholfen. Und nicht zuletzt übernimmt Mattersburg im Burgenland und Österreich mit diesem Projekt erneut eine Vorreiterrolle.