Das hätte ins Auge gehen können …. Richard Vogler über Sicherheitsvorkehrungen auf Party-Großveranstaltungen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 01. August 2018 (02:52)

Mega-Partys wie die Baumgartner „LüTü“ oder die Siglesser „Sless“ sind längst zu etablierten Großveranstaltungen geworden, bei denen mehrere Generationen gemeinsam anpacken und mit Herzblut dafür sorgen, dass jeden Sommer etwas tolles auf die Beine gestellt wird.

Primär geht es um den Spaß der Gäste – und wenn viele Hunderte kommen, dann sind auch Zwischenfälle nicht zu vermeiden. Bei der „Sless“-Party ging ein solcher noch halbwegs glimpflich aus: Beim Streit zweier junger Männer zog einer eine Luftdruckpistole und verletzte den „Gegner“ am Jochbein. Der Schuss hätte auch im wahrsten Sinne ins Auge gehen können.

Obwohl solche Kurzschlussreaktionen nie vorhergesehen werden können, ist es schockierend, dass jemand so einfach eine Waffe auf ein an sich gut gesichertes Gelände schmuggeln kann. Ganz klar: Wer mit einer Luftdruckpistole herumläuft, der ist vermutlich nicht gerade der Vernünftigste. Zwar werden sich auch mit den besten Sicherheitsvorkehrungen Vorfälle nie gänzlich vermeiden lassen, aber man muss die Lehren aus solchen Fällen ziehen und daraus eventuell andere zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen andenken.