Den Weg fortsetzen. Richard Vogler über den Wechsel bei der Mattersburger ÖVP.

Von Richard Vogler. Erstellt am 21. März 2018 (04:18)

Der Mattersburger ÖVP-Chef Michael Ulrich tritt einen Schritt zurück und wird „nur“ mehr als Gemeinderat für die Stadtpartei tätig sein. Betrachtet man die Situation näher, so ist dies der logische Schritt.

Ulrich wechselte zu Jahresbeginn in die Bundeshauptstadt in das Büro von ÖVP-Wien-Chef und Kanzleramtsminister Gernot Blümel. Ein Job, der ihn voll und ganz in Anspruch nimmt und die Entfernung zur Heimat ist einfach zu groß. Ulrich übernahm die Partei 2008 in einer schwierigen Situation. 2012 gab es einen Rückschlag bei den Gemeinderatswahlen mit einem Ergebnis von sieben Mandaten. Der Trend danach ist positiv – die ÖVP holte 2017 wieder acht Mandate. Ulrich übergiebt nun an Nachfolger Andreas Feiler ein junges, funktionierendes Team.

Feiler muss nun weiter Aufbauarbeit leisten, eine Menge Energie einsetzen und den Mattersburgern und Walbersdorfern genau zuhören, wo sie der Schuh drückt. Feiler und sein Team sollten innovative Vorschläge bringen. Denn die Entwicklung der Stadt sollte das politische Hauptziel der ÖVP sein und nicht, wie oft angekündigt, nur das Brechen der SPÖ-Absoluten.