Der Ostliga-Traum lebt weiterhin. Alfred Wagentristl über Chancen auf ein Bezirks-Comeback in der höchsten Amateurliga.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 20. Januar 2016 (08:04)

Die Tatsache, dass kein Bezirksklub mehr in der Regionalliga Ost, vertreten ist, schmerzt. Ein Blick auf die Tabelle macht auch nur wenig Hoffnung. Mit Eberau hat der BVZ Burgenlandliga-Leader sechs Punkte Vorsprung auf St. Margarethen, sieben auf das Trio SVM Amateure, ASV Draßburg und den UFC Purbach.

Und doch lebt die Hoffnung. Die aus der Regionalliga abgestiegenen SVM-Fohlen müssten als Meister aufgrund der eingeführten Amateurteam-Obergrenze für den Aufstieg aber erst noch Relegation gegen die dort am schlechtesten platzierte Amas-Truppe spielen.

Das Potenzial für den ganz großen Coup (Sturm auf die Spitze und dann noch ein K.o.-Triumph) ist jedenfalls vorhanden. Im Herbst holten die Youngsters aus den letzten sechs Runden 16 Punkte, zudem könnten sie personell vom breiter aufgestellten Bundesliga-Kader profitieren.

Zwar wurde Karim Onisiwo nicht ersetzt, aber einige im Herbst verletzte Spieler sind wieder am Start, wodurch insgesamt mit mehr „Profi-Verstärkung“ zu rechnen sein kann.

Zumindest die gleichen Titel-Chancen hat der ASV Draßburg. Mit Ondrej Ctvrtnicek hat Präsident Christian Illedits einen großen Fisch an Land gezogen. Dieser könnte am Ende den entscheidenden Unterschied ausmachen.