Der Weg in den Nationalrat. Bettina Eder über die Chancen der Bezirkskandidaten zur Nationalratswahl.

Von Bettina Eder. Erstellt am 12. Juli 2017 (05:10)

Die Nationalratswahl macht sich immer mehr bemerkbar. Die Parteien rüsten sich fleißig für den Urnengang am 15. Oktober. Die großen Fraktionen haben bereits ihre Wahlkreislisten erstellt. Im Wahlkreis 1A sind neben den Kandidaten aus dem Bezirk Mattersburg noch jene aus den Bezirken Eisenstadt und Neusiedl.

Der Bad Sauerbrunner Roland Fürst geht als Nummer drei der SPÖ ins Rennen, der Walbersdorfer Andreas Feiler ist die Nummer fünf der ÖVP. Echte Chancen haben beide nicht, denn das Burgenland hat derzeit insgesamt ganze vier Mandate (SPÖ 2, ÖVP 1, FPÖ 1). Und nur jenes von SPÖ-Spitzenkandidat Erwin Preiner (Neusiedl), ist tatsächlich aus dem Wahlkreis geholt worden. Der Rest kam aus dem Süden bzw. über die Landeslisten.

Die Möglichkeit, über die Vorzugsstimmen ein Mandat zu erhalten, ist eher eine theoretische. Dennoch: Jede Stimme zählt nicht nur für die Partei, sondern auch für die Kandidaten. Denn mit einem guten Vorzugsstimmenergebnis kann man intern auf sich aufmerksam machen und sich für künftige Wahlen in Stellung bringen.