Die Gesundheit hat Vorrang

Über Freud und „Leid“ mit dem Rauchverbot in der Gastronomie.

Erstellt am 04. März 2020 | 04:25
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Egal ob Raucher oder Nichtraucher – an das Tauziehen um das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie kann sich wohl noch jede und jeder erinnern. Nach den zähen Diskussionen wurde der blaue Dunst schließlich mit 1. November endgültig aus den Gaststuben verbannt. Ganz so, wie es in Europa in den meisten Ländern längst gehandhabt worden war.

Dennoch: Hierzulande waren viele Gastronomen von Anfang an gegen das allgemeine Rauchverbot und etliche sind es noch immer. Auch ihre Seite muss man verstehen, sind Besucherrückgänge und Umsatzeinbußen heutzutage zu einem generellen Problem in der Branche geworden.

Vier Monate nach Inkrafttreten des Rauchverbots klagen in Mattersburg manche Lokale über verschwundene Gäste, Verluste und Einbußen von bis zu 50 Prozent. Sie hoffen nun auf den baldigen Start der Gastgarten-Saison. Es gibt aber auch einige Gastronomen, die betonen, dass ihre Gäste kein Problem mit dem Rauchverbot hätten.

Dabei muss man festhalten: Mit der einheitlichen Regelung gelten für alle Lokale dieselben Voraussetzungen, weshalb sich jeder auf seine Gäste einstellen kann. Und klar ist auch eines: Was Vorteile für die Gesundheit bringt, kann insgesamt kein Nachteil sein.