Ein Gewinn für die Stadt. Über die beiden neuen Mandatarinnen aus Mattersburg.

Von Richard Vogler. Erstellt am 29. Januar 2020 (03:56)

Das gute Ergebnis der SPÖ im Land schlägt sich auch in der Bezirkshauptstadt nieder. Hatte die SPÖ dort vor fünf Jahren noch einen Prozentanteil der Stimmen von 47,5 Prozent, so kam man nun auf 50 Prozent. Die Mattersburger Bürgermeisterin Ingrid Salamon wird nicht mehr im Eisenstädter Landhaus vertreten sein, für „Nachschub“ ist jedoch gesorgt: Claudia Schlager ist quasi die „rote Nachfolgerin“ dort und Melanie Eckhardt wird die Volkspartei vertreten.

Beide haben einen hervorragenden Wahlkampf bestritten, Schlager die in ihre Person gesteckten Erwartungen mit 1.559 Vorzugsstimmen erfüllt. Und auch Eckhardt erreichte ihre selbst gesteckten Ziele mit 962 Vorzugsstimmen auf Bezirks- sowie 1.047 auf Landesebene.

Mit dem Ende ihrer Tätigkeit íni der Landesregierung hinterlässt die Ortschefin für die Bezirkshauptstadt sicherlich eine große Lücke, wurden die Interessen ihrer Stadt im Landtag doch stets gut vertreten.

Obwohl die Fußstapfen von Ingrid Salamon große sind, sind die Voraussetzungen, dass dies weiterhin geschieht, nun in doppelter Hinsicht gegeben: Claudia Schlager mit Ideen in der Regierungspartei, Melanie Eckhardt mit Verbesserungsvorschlägen in der Oppositionsrolle.