Ein großer Schritt ins soziale Leben. Bettina Eder über die neue Kooperation zwischen Savio Café Bosco und pro mente.

Von Bettina Eder. Erstellt am 11. März 2017 (14:15)

Der Verein pro mente betreut in Matttersburg seit Herbst 2016 vor allem Jugendliche mit psychischen Problemen und leistet in der medizinischen Betreuung im Haus Mattersburg herausragende Arbeit.

Psychische Krankheit trifft statistisch gesehen jeden Zweiten einmal im Leben. Es ist kein Versagen und schon gar keine Schande. Niemand muss sich schämen, wenn er sich ein Bein bricht, niemand muss sich schämen, wenn er unter psychischen Störungen leidet – genauso wie ein Beinbruch kann das jedem passieren. Und dennoch gibt es bei vielen noch Vorurteile. Jetzt geht pro mente hier wortwörtlich einen (für manche sehr großen) Schritt weiter – und zwar wörtlich gemeint mitten ins soziale Leben der Mattersburger.

Mit Günter Kroiss und seinem Café Bosco hat man dabei einen Partner gefunden, der etwas von Integration versteht. Einige der Klienten werden da „nur“ ihre eigenen leckeren Produkte liefern, andere werden diese Seite an Seite mit Flüchtlingen sogar servieren. Das wird hoffentlich nicht nur den Jugendlichen Sicherheit geben, sondern auch den Gästen schmecken.