Eine 15er-Liga als Kehrseite

Erstellt am 07. April 2022 | 04:04
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Über eine Ostliga-Fusion mit Vor- und Nachteilen

Er kam überraschend, der Zusammenschluss der Admira Juniors und Traiskirchen, die als neue Spielgemeinschaft in die RLO-Saison 22/23 starten und dort aufsteigen wollen. Gleichzeitig sichert die Fusion wohl den Klassenerhalt für die akut abstiegsgefährdeten Klubs aus Draßburg und Wiener Neustadt.

Nur wenn beide Absteiger aus der 2. Bundesliga aus dem Osten kommen (Horn, Young Violets), müsste ein Ostliga-Team absteigen. Das ist unrealistisch. Bei einem 2. Liga-Absteiger gibt es 22/23 eine 16er-Ostliga. Kommt aber keiner aus der 2. Liga runter, dann hat man ein Problem in Form einer ungeraden 15er-Liga. Die wünscht sich keiner.

Klarheit herrscht Ende Mai, wenn die 2. Liga-Saison vorbei ist. Bis dahin bleibt den Verbänden Zeit auch für diesen Fall eine 16er-Lösung – etwa durch einen zusätzlichen Aufsteiger – zu finden. Dieses Fangnetz ist nötig. Hier passiv zu bleiben und zu hoffen, dass sich sportlich alles ausgehen wird, könnte ein organisatorisches Eigentor werden.