Einfach ist es oft am besten. Wolfgang Millendorfer über die Tourismus-Werbung in der Region.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 13. Dezember 2017 (04:30)

Ideen sind dazu da, ausgedacht – und im Optimalfall erfolgreich umgesetzt – zu werden. Sie dürfen auch kurz auftauchen und von anderen Ideen abgelöst werden. So geschehen bei der Suche nach einem neuen Namen für die Tourismusregion Rosalia-Neufelder Seenplatte. Die Idee, die Region offensiv-kreativ als „Burgenlandia“ zu bewerben, wurde wieder verworfen. Entsprechend der Marketing-Linie des Landesverbandes, der das Dach von Nord nach Süd spannt, bleibt der regionale Name unter der Marke „Burgenland“ bestehen. Das sei durchaus sinnvoll, meint man nicht nur beim Burgenland Tourismus.

Die Marke „Burgenlandia“, die mit Unterstützung einer Agentur im Vorfeld aufgetaucht ist, war bei der Präsentation einigen Bürgermeistern aufgestoßen. Zu knapp war der Name am Burgenland, zu viel Verwirrung auf wenigen Quadratkilometern. Dass der Landesverband auf die gemeinsame Dachmarke und Positionierung Wert legt, liegt ebenfalls auf der Hand. Jetzt wird der neue Auftritt unter bewährtem Namen mit Spannung erwartet. Denn unterm Strich kommt es darauf an, was hinter einer Marke steckt.