Fortschritt bedeutet Wandel. Über die Veränderungen in Mattersburg.

Von Richard Vogler. Erstellt am 24. Dezember 2019 (03:30)

2019 ist beinahe vorüber – Zeit für einen Rückblick zur Bezirkshauptstadt. In der Bezirkshauptstadt Mattersburg waren die letzten zwölf Monate von reger Bautätigkeit geprägt. Durch die Großprojekte Neubau Kulturzentrum, dem großen OSG-Bau am Areal der ehemaligen Martinischeke, dem MEZ oder auch dem Komplex in der Gustav Degengasse der Polleres-Gruppe musste sich die Bauwirtschaft über mangelnde Aufträge nicht beklagen. Arbeitsplätze werden dadurch gesichert und der Innenstadt wird dadurch mehr Leben eingehaucht.

Neues bringt jedoch auch Veränderung mit sich, was nicht Jedermanns Sache ist. Man denke nur an die Aufregung rund um den Mattersburger Sieberberg. Für den OSG-Bau Ecke Michael Kochstraße und Wedekindgasse wurde ein Teil des Berges abgetragen, um Parkplätze zu schaffe. Oder auch die letzten Versuche, die Betonhülle des KUZ zu erhalten.

In einiger Zeit werden hinegen nur mehr Fotos an den alten Zustand erinnern und man nimmt es als gegeben hin. Bestes Beispiel ist die Mattersburger Kirchenstiege, bei der vor mehr als zehn Jahren die Bäume gefällt wurden und zu guter Letzt bleibt die Erkenntnis: Fortschritt bedeutet Wandel, mit allen Vor- und Nachteilen.