Für das Leben wird gelernt. Über die Vorteile der „verschlankten“ Matura.

Von Richard Vogler. Erstellt am 16. April 2020 (03:47)

Seit Dienstag dieser Woche gibt es eine Lockerung der Beschränkungen, schön langsam kehrt ein Hauch von Alltagsleben wieder ein. In manchen Bereichen stellt sich die „Corona-Situation“ jedoch nach wie vor unverändert dar. Wie etwa bei den Maturanten, für die in der vergangenen Woche der Plan für die Abschlussprüfung präsentiert wurde. Die „Schriftliche“ wird in drei Fächern durchgeführt. Die „Mündliche“ entfällt heuer, wobei auf freiwilliger Basis diese Prüfung abgelegt werden kann. In die Beurteilung wird auch die Leistung des letzten Schuljahrs einfließen. Wer ein „Nicht Genügend“ erhält, kann dieses im Juni bei einer Kompensationsprüfung ausbessern.

Bei Schülern und Lehrern  der HAK und des Gymnasiums geht der Tenor klar hervor: Eine neue Situation, an der man sich anpassen und das Beste daraus machen muss. Was im Vorfeld (bis auf drei Wochen vor der Abschlussprüfung) wegfällt, ist der Unterricht in der Klasse. Somit sind noch mehr Selbständigkeit, Disziplin und Flexibiliät bei den Schülern verstärkt gefragt. Ein Umstand, der nicht ganz einfach zu bewältigen ist, der dennoch immens viel bringen kann und dem Sprichwort „für das Leben, nicht für die Schule lernen wir“, eine noch größere Bedeutung verleiht.