Ideen kosten ja nichts …

über die Parteidebatte zum Mattersburger Stadt-Budget.

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 02:42
Lesezeit: 1 Min

Die Budgetsitzungen, mit denen die Gemeinderäte derzeit allerorts beschäftigt sind, liefern seit jeher Paradebeispiele für Polit-Diskussionen um Finanzen und Ideen. Ein Bild, das sich auch beim Budgetbeschluss in Mattersburg zeigte: Mit der SPÖ stimmten vier Fraktionen mit, die ÖVP ging geschlossen nicht mit – weil ihr der „große Wurf“ fehlt.

Das wirft für Beobachter und Bürger auch Fragen auf: Zum einem hätte die ÖVP die Möglichkeit gehabt, sich mit Ideen zur „Kür“, die ihr fehlt, selbst einzubringen. Zum anderen wird an einigen Projekten, die 2022 anstehen, zum Teil bereits jetzt gearbeitet: etwa an Infrastruktur-Maßnahmen beim Pappelstadion, einer Lösung für das Areal in der Michael- Koch-Straße samt Rathaus, oder am Innnenstadt-Konzept. Maßnahmen, die sich – falls noch Kosten anfallen – auch im Nachtragsvoranschlag widerspiegeln werden. So gesehen eine fragwürdige Vorgangsweise der ÖVP.