Banken punkten mit Service. Über die Folgen der Commerzialbank-Cuasa.

Von Richard Vogler. Erstellt am 30. Juli 2020 (03:45)

Auch zwei Wochen nach Auffliegen des Bilanz-Skandals bei der Commerzialbank Mattersburg sitzt der Schock bei den Kundinnen und Kunden noch tief. Zu Ärger und Unverständnis kommt die Sorge ums eigene Ersparte und der Aufwand, den das „Platzen“ der Hausbank für jede und jeden nach sich zieht.

Mittlerweile haben die meisten der „kleinen“ Kunden ein neues Girokonto bei anderen Bankfilialen in Mattersburg eröffnet. Die Einlagensicherung hat etliche Beträge bereits überwiesen. Hilfe und Beratung wurde von Beginn an groß geschrieben.

Auch die Bank-Institute haben rasch auf die „Comerzialbank-Krise“ reagiert, die Öffnungszeiten wurden allerorts ausgeweitet und das Personal wurde aufgestockt. Die Banken hatten in den vergangenen Wochen nicht nur mehr zu tun, sondern waren wohl auch mit anderen Fragen beschäftigt: Mit den Ereignissen rund um die Commerzialbank könnte ja gerade im Bezirk das Vertrauen der Kunden ins System in Mitleidenschaft gezogen werden.

Dass die Banken nun mit Service punkten konnten und die Konkurrenz belebt wird – all das hat letztendlich auch positive Auswirkungen auf die Bank-Kunden, um die man sich jetzt besonders bemühen wird.