Baustellen für den „guten Zweck“

Über das neue Bild der Bezirkshauptstadt.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 22. April 2021 | 04:39

Das Motto „in der Krise investieren“ wird in Mattersburg schon länger beim Wort genommen. Zur groß angelegten Bachdecken-Sanierung und mehreren Großbaustellen kommt nun ein neues Projekt dazu: Die „neue“ Innenstadt.

Die weiteren geplanten Modernisierungs-Schritte im Zentrum der Bezirkshauptstadt stecken zwar noch in der Planungsphase, die Eckpunkte sind aber bereits abgesteckt und machen mehr als neugierig: Die Mattersburger Innenstadt soll ein frisches Aussehen erhalten, dazu werden vor allem auch verkehrsberuhigte Zonen geschaffen. Der Fahrradverkehr soll ein zusätzlicher Punkt des neuen Konzeptes sein, ebenso die Errichtung von Gastgärten und attraktiven Aufenthaltszonen.

Erste Entwürfe dazu gibt es bereits, die Stadtgemeinde will in weiterer Folge die Bevölkerung und die lokale Wirtschaft in der Detail-Planung miteinbinden. Das ist der richtige Weg und bringt nicht nur gemeinsame Entscheidungen mit sich, sondern auch neue Ideen.

Klar ist damit aber natürlich auch, dass die Mattersburger Innenstadt, wo die Bachdecken-Sanierung derzeit überall sichtbar ist, zum Teil auch weiter eine „Baustelle“ sein wird. Das nimmt man aber wohl gerne in Kauf – wenn es danach ein neues, attraktives Stadtbild gibt.