Der Lockdown trifft die „Kleinen“ hart. Über Unternehmer-Sorgen und schleppende Unterstützung.

Von Richard Vogler. Erstellt am 08. Januar 2021 (04:34)

Seit bald schon elf Monaten hat uns Corona fest im Griff. Neben der gesundheitlichen Sorge und den Einschränkungen im täglichen Leben machen sich die Folgen vor allem auch in der Wirtschaft bemerkbar.

Der dritte Lockdown traf die Unternehmer erneut hart. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt sich etwa im Fall des Mattersburger Unternehmers Thomas Krajschits, der sich mit seinem Geschäft „Sportsfreund“ vor 14 Monaten selbstständig gemacht hat. Derzeit wartet er noch immer auf die finanzielle Unterstützung für den zweiten Lockdown. Auch wenn das Geld kommen wird, ist es ein Faktum, dass nicht jener Gewinn eintrudeln wird, wie das bei einer „normalen“ Geschäftslage möglich wäre.

Ärgerlich für viele ist, dass bei den Maßnahmen die Ausgewogenheit und Schlüssigkeit zu fehlen scheint Viele Menschen stellen sich die Frage, aufgrund welcher Fakten die einen Bereiche geschlossen und andere – wie die Skilifte – geöffnet haben dürfen. Außer Zweifel steht, dass es im heurigen Jahre viele Pleiten geben wird, der vor allem Kleinunternehmer zum Opfer fallen werden. Damit die „Großen“ nicht immer größer werden und die „Kleinen“ eine Chance haben, muss schneller geholfen werden.