Der Wahlkampf klopft an die Tür

Über die Vorzeichen des Gemeinderats-Wahlkampfes.

Erstellt am 29. April 2021 | 03:45

Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im Herbst 2022 sind für die Bevölkerung weit genug weg, um sich darüber noch keine Gedanken machen zu müssen. Für die Parteien steht der Wahlkampf aber quasi schon vor der Tür. Das verlangt auch intern einiges an Organisation – vor allem in personeller Hinsicht.

Die SPÖ ist die einzige Partei, die in Mattersburg bereits die Weichen für die Gemeinderatswahl gestellt hat: Claudia Schlager folgt auf Bürgermeisterin In-grid Salamon. Die anderen Fraktionen haben noch keine konkreten Pläne geschmiedet. Fix ist, dass die ÖVP bei den Bürgermeisterwahlen die SPÖ herausfordern wird, der Kandidat ist aber noch offen. Die unabhängige Liste von Peter Pregl wird antreten, die Bürgermeister-Kandidatur ist noch nicht fix. Grüne und FPÖ müssen sich überhaupt erst neue Chefs suchen. Vor allem bei den Blauen ist die Situation prekär: Ausgehend vom Streit, der sich von der Landesebene bis in die Ortsparteien zieht, ist in Mattersburg im Grunde kein Kandidat in Sicht, der wieder eine funktionierende Ortsgruppe auf die Beine stellen wird.

Innerparteilich gilt also allseits, dass man Personalfragen lösen muss, um im Rennen zu bleiben. Und nicht zu vergessen: Was für die Bürgerinnen und Bürger auch zählt, ist das Wahlprogramm.