Die Innenstadt als Politikum?

Über das neue Impulszentrum für Mattersburg.

Wolfgang Millendorfer
Wolfgang Millendorfer Erstellt am 20. November 2019 | 12:25
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Lange Zeit war es eher still um das Impulszentrum, das in der Mattersburger Innenstadt Rathaus, Commerzialbank und Büros an einem Ort zusammenführen soll. Nahezu zeitgleich mit der harschen Kritik sämtlicher Oppositionsparteien ist nun vom Startschuss für die Umsetzung im Dezember zu hören.

Wichtig ist zunächst, dass sich etwas bewegt. Denn dass sich das Prestigeprojekt auch besonders gut als Spielball politischer Auseinandersetzungen eignet, ist nicht allein dem Landtagswahlkampf geschuldet. Die Michael-Koch-Straße, in der man den beachtlichen Gebäudekomplex errichten wird, ist zu wichtig für die Innenstadt – das Thema lässt die Bevölkerung auch abseits des Polit-Geplänkels nicht kalt.

Dass der zentrale Straßenzug einer Auffrischung bedarf, wird wohl niemand bestreiten. Umso wichtiger sind die Ideen, mit denen das weitläufige Areal zwischen Michael-Koch-Straße und Hirtengasse nun belebt werden soll: Rathaus und Commerzialbank sind echte Frequenzbringer, die Chancen für ein „Zentrum im Zentrum“ stehen also gut. Und da sich derzeit an anderen Ecken der Innenstadt ebensoviel bewegt, kann man auch politisch entspannter in die Zukunft blicken.