Energie in die richtige Richtung. Über das Verhalten der Politik bei der Commerzialbank-Pleite.

Von Richard Vogler. Erstellt am 03. September 2020 (03:45)

Das Thema Commerzialbank beschäftigt nach wie vor den Bezirk, die Banken-Pleite wird weitreichende Folgen haben. Die ersten Auswirkungen erkennt man am Ende des Florianihofs. Das Hotel-Restaurant stand zu 100 Prozent im Besitz der Bank un das Hoel-Restaurant ist nun geschlossen.

In der Bezirkshauptstadt Mattersburg gibt es kein Hotel mehr. Veranstaltungen von Vereinen und auch Sitzungen mit vielen Teilnehmern wird es dort nicht mehr geben. Die Bauermühle ist kostenpflichtig, der Vereinstreff im ehemaligen Gasthaus Koller bietet auch nicht jenen Umfang an Plätzen, den es beim Florianihof gegeben hat. Und mit dem Ende des „Flurl“ gibt es auch kein Essen auf Rädern mehr.

Mittlerweile ist die Bankenpleite jedoch zur Polit-Schlammschlacht geworden. Auf Landesebene gibt es Schuldzuweisungen zwischen SPÖ und ÖVP und auch in der Mattersburger Stadtpolitik gibt es nur mehr jenes Thema, ob Bürgermeisterin Ingrid Salamon Geschenke angenommen hat. Klar ist, dass alles aufgeklärt gehört. Die Signale der Politik sind jedoch die falschen: Die Menschen wollen Lösungen, die die Bankenpleite verursacht hat und nicht, dass der Schwerpunkt in jene Energie gelegt wird, um politisches Kleingeld zu machen.