Ernüchterung in der Gastronomie. Über die schwierige Corona-Situation der Gastwirte.

Von Richard Vogler. Erstellt am 28. Mai 2020 (04:31)

Als vor nunmehr zwei Wochen die Öffnung der Gastronomie nach dem Corona-Lockdown Realität wurde, war die Freude anfangs noch zu spüren – Gäste wie Gastwirte sahen der wiedergewonnenen Freiheit gespannt entgegen. Von der Realität in Zeiten von Corona wurde man aber rasch eingeholt.

Zum einen ist der Weg zurück zu Normalität ein langer, zum anderen stellten sich manche Einschränkungen in der Praxis als nicht gerade „gastfreundlich“ heraus: nur vier Besucher an einem Tisch, zwischen den Tischen ein Meter Abstand oder auch die Sperrstunde mit 23 Uhr.
Räumliche wie zeitliche Einschränkungen also – es lag auf der Hand, dass dies nur schwer funktionieren kann. Die Bilanz der Wirte bestätigt dies leider: In manchen Häusern ist von Einbußen bis zu 80 Prozent zu hören.

Für die Gastronomie war es oft auch schon vor Corona schwer zu überleben. Mit dem Lockdown und den Einnahme-Ausfällen kann es trotz Öffnung ein „Massensterben“ bei den Wirten geben und ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft würde wegbrechen. Daher muss es auch hier noch bessere Förderungen vom Staat geben, um den Betrieb bis zur Normalität aufrecht erhalten zu können.