Infrastruktur als „Motivator“. Über Verkehrssicherheit und den Umstieg aufs Fahrrad.

Von Richard Vogler. Erstellt am 15. April 2021 (03:45)

Unter dem Motto „Burgenland radelt“ hat es sich die Landespolitik zum Ziel gesetzt, die Anzahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege bis 2030 zu verdoppeln. Die Initiative, die jeden und jede einzelne dazu motivieren soll, private Wege oder auch den Arbeitsweg mit dem Rad zurückzulegen – wenn dies möglich ist – hat natürlich einen unverkennbaren Mehrwert für Klima, Umwelt und die eigene Gesundheit.

Eine Aktion wie diese gelingt aber nur, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, in diesem Fall durch ein gutes Radwegnetz, das im Burgenland schon jetzt besteht und noch ausgebaut wird. Zwischen Pöttelsdorf und Mattersburg ist nun ein Projekt geplant, das einen Puzzlestein in diesem Vorhaben darstellt: Ein Rad- und Güterweg entlang der B50 wird bis Jahresende entstehen. Auch die Verbindung zum burgenländischen „Jubiläumsradweg“, der vom Norden bis in den Süden führt, wird hergestellt und damit wird auch der Rosalia-Radweg, der über Mattersburg in Richtung Wiesen und Forchtenstein führt, angeschlossen.

Ein zusätzlicher Aspekt ergibt sich rund um das Einkaufszentrum Arena: Bereits jetzt nehmen Fußgänger entlang der B50 immer wieder den Weg im Straßengraben. Mit dem Ausbau wird auch für ihre Sicherheit etwas getan.