Längerfristige Lösungen. Über die geforderte Änderung der Parkgebühren.

Von Richard Vogler. Erstellt am 25. Februar 2021 (03:34)

In regelmäßigen Abständen wird von der Opposition im Gemeinderat oder in Aussendungen die Änderung der Parkgebühren gefordert. So auch am Dienstag dieser Woche: Um die Innenstadt-Unternehmer zu unterstützen, stellte die ÖVP den Antrag, zwei Stunden Gratisparken einzuführen. Die Forderung ging nicht durch – SPÖ, Grüne, FPÖ und Liste Zukunft Mattersburg sprachen sich dagegen aus.

Ob eine Befreiung von zwei Stunden Parkgebühr wirklich den Unternehmern nützen würde, ist mehr als fraglich. Die Gebührenregelung gilt aktuell bis 16 Uhr. Dass mit der zweistündigen gebührenfreien Parkzeit so mancher Innenstadt-Anrainer ab 14 Uhr zum „Dauerparker“ wird, liegt auf der Hand. Und im Kremsergassl, direkt im Zentrum, besteht bereits die Möglichkeit, zwei Stunden mittels Parkuhr sein Auto dort abzustellen. Kurzfristig helfen den Unternehmern in der Covid-Krise Förderungen. Um auf Dauer die Wirtschaftstreibenden zu unterstützen, gehört eine Attraktivierung der Innenstadt her (das Projekt ist bereits im Laufen) und wünschenswert wäre auch ein Frequenzbringer, der die Leute in die City bringt.