Nachhaltigkeit ist auch Gemeindesache

Über ein zukunftsweisendes Energie-Projekt im Bezirk Mattersburg.

Erstellt am 08. April 2021 | 03:45

In Schattendorf will man jetzt verstärkt auf die Sonne setzen. Das wurde zumindest im Gemeinderat beschlossen, wo in der jüngsten Sitzung ein groß angelegtes Projekt in die Wege geleitetet wurde: Der Beschluss zur Umwidmung von 17 Hektar Ackerland hat die Voraussetzungen für einen großen Solarpark geschaffen.

Die Energie Burgenland will auf dieser Fläche im Zuge ihrer landesweiten Fotovoltaik-Offensive 37.500 Module mit einer Leistung von 15 Megawatt realisieren. Den ersten Berechnungen zufolge können damit unterm Strich stolze 4.850 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Ganz ist das Projekt noch nicht über die Bühne, als Grundstückseigentümer verweist die Esterhazy Privatstitung auf (noch) keine fixen Vereinbarungen. Sollte das Solarpark-Projekt am Ende wirklich umgesetzt werden, dann wäre dies ein großer Gewinn für alle Beteiligten – für die Umwelt, für das Image der Gemeinde Schattendorf, für Esterhazy, wo ein klares Bekenntnis zur erneuerbaren Energie abgegeben wird und auch für die Energie Burgenland, die ihren Plänen für Windkraft und Photovoltaik einen weiteren großen Schub verleihen könnte. Und die gemeinsame Initiative zeigt, dass es auch die Gemeindepolitik in der Hand hat, nachhaltige Projekte vor der Haustür zu realisieren.