Projekte bringen neuen Schwung. Über wichtige Innenstadt-Impulse in schwierigen Zeiten.

Von Richard Vogler. Erstellt am 15. Oktober 2020 (03:45)

Keine gute Aussichten gibt es derzeit für die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk Mattersburg. Der Einbruch, der infolge der Corona-Krise bereits jetzt vielfach spürbar ist, wird die Region auch in Zukunft beschäftigen.

Im Bezirk selbst kam mit den Entwicklungen rund um den Commerzialbank-Skandal aber noch ein weiterer schwerer Schlag dazu. Zuletzt traf es den Malerbetrieb Stangl, wo man als Folge der Bank-Pleite Konkurs anmelden musste. Nicht weniger als 130 Mitarbeiter stehen nun ohne Job da. Auch die Firma Zimmermann in Mattersburg wackelt gehörig.

In der Bauwirtschaft hingegen merkt man noch kaum etwas von den schweren (Corona-)Zeiten. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft baut in Mattersburg derzeit am großen Komplex auf dem Areal der ehemaligen Martini-Schenke. Zu weiteren Wohnungen und Reihenhäusern gesellt sich ein neues Projekt: Wie nun bekannt wurde, wird auch der Bau beim MEZ-Areal erweitert – auf dem Nachbargrundstück sollen zusätzlich 20 Wohnungen entstehen. Vom neuen Wohnraum in der profitieren nicht nur Stadt und Bewohner – Projekte wie dieses geben auch Hoffnung, dass der Bezirk nicht komplett untergeht.