Tourismus setzt (sich) aufs Rad. Über Urlaubsklassiker und Aufbruchsstimmung.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 05. August 2021 (03:45)

Die guten Nachrichten kommen mitten in der Sommersaison gerade recht: Die Tourismus-Statistik für Juni bescheinigt dem Burgenland Zahlen, die sogar über dem Niveau der Zeit vor Corona liegen. Dass nicht allerorts ungehemmter Jubel losbricht, ist ebenso klar. Leicht hat man es in der Branche nämlich selten – zu MitarbeiterFluktuation und Konkurrenzdruck kommt der ständige Blick auf den Markt und die wechselnden Reise- Vorlieben des Gastes.

Dass die Pandemie dem Urlaub in ländlichen Regionen zuletzt einen Boom beschert hat, ist eine logische Interpretation der guten Zahlen. Ohne Unternehmergeist und Innovation wäre es aber nur der halbe Erfolg. Die Stammgäste allein können eine Saison nicht tragen, da braucht es von Zeit zu Zeit Impulse.

Der Rad-Tourismus, auf den das Land und die Region verstärkt setzen, ist zwar nicht neu, der Aufschwung aber deutlich spürbar. Wenn die Betriebe von Anfang an mitziehen, gibt‘s am Ende die vielzitierte Win-Win-Situation. Gerade jetzt – nicht zuletzt mit Blick auf die neuen Strukturen im Tourismus – ist Teamarbeit gefragt.