Tradition – mit dem Blick in die Zukunft. Über das Ende der Gurkenproduktion am „Felix“-Standort.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 10. September 2020 (05:50)

Es ist wohl nicht übertrieben, zu sagen, dass jeder sie kennt und selbst in der Vorratskammer stehen hat, die Produkte der Marke „Felix“. Dass die Zentrale des bekannten Konzerns seit jeher in Mattersburg beheimatet ist, sorgt daher auch für einen gewissen Stolz in Stadt und Land. 2021 feiert der Standort bereits sein 60-jähriges Bestehen.

Eng verbunden mit dem Unternehmen sind unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region – und nicht wenige ehemalige Ferialpraktikanten, die bei „Felix“ einst auch mit den hauseigenen Gurken zu tun hatten. Dass deren Produktion nun ausgelagert wurde, erscheint auf den ersten Blick wie das Ende einer Tradition. Zugleich wird seitens des Unternehmens betont, dass die Entscheidung keine Auswirkungen auf den Personalstand haben soll.

Der laut „Felix“ notwendig gewordenen Auslagerung stehen vielmehr weitere Investitionen gegenüber. Diese „Investitionsoffensive“ soll den Standort Mattersburg zukunftsfit machen und wettbewerbsfähig halten. Das Ende der Gurkenproduktion kann man unter diesem Aspekt auch als den Beginn neuer Traditionen sehen.