Tradition mit neuem Anstrich. Über den „alten, neuen“ Zugang für die Mattersburger Gastro-Szene.

Von Richard Vogler. Erstellt am 24. Juni 2021 (02:30)

Der Schritt aus der Krise heraus gelingt aus Sicht der Gastronomie derzeit auch mit dem perfekten Gastgarten-Wetter. Als die Zeiten noch schwieriger waren, hat ein erfahrener Gastronom in Mattersburg investiert: Der Südburgenländer Klaus Glavanics hat Ende vergangenen Jahres den Florianihof aus der Konkursmasse der Commerzialbank gekauft.
Das Traditionshaus, das seit nunmehr 70 Jahren besteht, musste im Zuge der Banken-Pleite schließen und soll nun buchstäblich zu neuem Leben erweckt werden. Aktuell laufen die letzten Adaptierungsarbeiten und geht alles nach Plan, so wird der Florianihof am 8. Juli eröffnet.

Klaus Glavanics ist einer, der sein Handwerk versteht. In Wien führte er einst einige sehr gut gehende Lokale, in den vergangenen Monaten hat er einige Gastronomie-Einrichtungen im Südburgenland eröffnet. Am bewährten Konzept wird er beim „Flurl“, wie die Mattersburger das Haus liebevoll nennen, festhalten, mit traditioneller österreichischer Küche und ohne große Veränderungen.

Die Voraussetzungen für ein gut gehendes Gasthaus sind auf alle Fälle gegeben, für die Mattersburger ist der „neue Flurl“ auf jeden Fall ein Gewinn. Denn direkt in der Stadt fehlt aktuell eben ein ganz klassisches Wirtshaus.