Weitere sollten folgen. Über die Sozialarbeit an Schulen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 11. Dezember 2020 (05:10)

Eine zusätzliche Hilfestellung im Alltag von Kindern und Jugendlichen, die seitens der Politik schon länger angekündigt war, wurde mit der Schulsozialarbeit nun umgesetzt: Seit Anfang Dezember sind nun fünf vom Land angestellte Sozialarbeiter im Einsatz. Sie sind im ganzen Burgenland unterwegs und werden an 23 Schulen eingesetzt.

Für die Bildungseinrichtungen in den Bezirken Mattersburg und Eisenstadt gibt es mit Sozialarbeiterin Tanja Tegltija eine zuständige Kraft. Ihre zentrale Aufgabe ist es – in Abstimmung mit bereits bestehenden Stützsystemen – Schülerinnen und Schüler bei Problemen individuell zu unterstützen sowie zwischen Schule, Familie und behördlichen Stellen zu vermitteln.

In Mattersburg zum Beispiel wird Sozialarbeit in den Schulen schon länger betrieben – durch den Verein „2getthere“, wobei ein durch den Verein finanzierter Sozialarbeiter Schülerinnen und Schüler in der HAK und der Mittelschule betreut. Die Zeichen der Zeit wurden hier also bereits früher erkannt, nun legt das Land insgesamt nach.

Wobei dies aus Sicht jener, die Unterstützung brauchen, nur ein erster Schritt sein sollte; und das darf auch keine reine Kostenfrage sein. Fünf Sozialarbeiter für 23 Schulen sind entschieden zu wenig, weitere sollten auf jeden Fall folgen.