Wer investiert, wird „belohnt“

Über die Corona-Unterstützung für die Kommunen.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 11. Juni 2020 | 04:29
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Zahlreiche Pakete und Fonds zur finanziellen Abfederung der Corona-Krise wurden von der Bundesregierung bereits präsentiert und auch in die Tat umgesetzt. Jetzt gibt es auch für die Kommunen Unterstützung: Eine Milliarde Euro wird insgesamt bereitgestellt und unter Österreichs Gemeinden anteilsmäßig nach der Bevölkerungszahl aufgeteilt – als Förderung für diverse Projekte.

Für die Stadtgemeinde Mattersburg werden sich so 7770.000 Euro zu Buche schlagen. Ein Geld, das man in Zeiten wie diesen bitter benötigt. Vonseiten des Bundes wird Mattersburg 600.000 Euro weniger an Ertragsanteilen erhalten, der Ausfall der Kommunalsteuer aufgrund der Bundes-Maßnahmen wird sich mit 300.000 Euro zu Buche schlagen.

Mit Unterstützung des Bundes müssen sich die Kommunen also auch selbst aus der Krise „herausinvestieren“. Unterm Strich werden die Fördergelder hier jedenfalls gut angelegt sein. Denn gerade die Gemeinden gelten zu recht als die größten Auftraggeber. In Verbindung mit der Auflage, dass es die Förderungen nur mit der Umsetzung von Projekten gibt, ist auch garantiert, dass das Geld wieder in die Wirtschaft fließt und Jobs gesichert werden.