Lehrer auf dem Prüfstand. Über mögliche positive Effekte durch Rückschlüsse.

Von Richard Vogler. Erstellt am 22. Januar 2020 (03:37)

Die App „Lernsieg“ sorgte Ende vergangenen Jahres für große Aufregung. Mittels dieser Anwendung konnten Lehrer bewertet werden, was hohe Wellen schlug und schlussendlich wieder eingestellt wurde.

In der Mattersburger Volksschule gibt es ab diesem Semester auch eine „Bewertung“ für die Pädagogen. Die Lehrerinnen erstellen Fragebögen für Schüler und Eltern zum Unterricht. Abgefragt werden unter anderem die Meinung zum Schulklima, den Unterricht, die Lehrerinnen selbst oder auch, ob der Umfang der Hausübungen die Kinder nicht überfordert.

Die Rückmeldungen werden dann von Seiten der Direktion mit den Pädaoginnen und in weiterer Folge auch im Schulforum (Zusammenkunft Direktion, Lehrer und Eltern) besprochen. Für gewöhnlich stehen die Kinder am Prüfstand, in diesem Fall gibt es eine Umkehr, aus der man wichtige Rückschlüsse ziehen kann. Um den Unterricht in weiterer Folge anzupassen und auf die Klasse gezielt abzustimmen. Ein richtiger Ansatz, denn auch wenn bereits in der Volksschule der Lehrplan einzuhalten ist, ist es für die Entwicklung der Kinder sicher nicht förderlich, den Stoff mit aller Gewalt durchzubringen.