Manchmal helfen nur Verbote. Über das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen in Mattersburg.

Von Richard Vogler. Erstellt am 25. September 2019 (03:08)

Einem leidigen Problem, das eigentlich schon seit Jahren bekannt ist, wird in der Bezirkshauptstadt nun mit gesetzlichen Maßnahmen zu Leibe gerückt: Das neue Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen soll Abhilfe gegen Verunreinigungen und Fehlverhalten in der Öffentlichkeit schaffen.

Vor allem auch die Polizei ist fast täglich mit Beschwerden konfrontiert: Eine stadtbekannte Gruppe konsumiert in den Mattersburger Parks und selbst an Spielplätzen reichlich Alkohol mit allen unschönen Begleiterscheinungen. Viele in der Stadt fühlen sich gestört, auch die Kinder bekommen mit, dass hier etwas nicht stimmt – ein Umstand, der nicht tragbar ist.

Mit dem Alkoholverbot, das am 5. Oktober dieses Jahres in Kraft tritt, kann es jetzt Geldstrafen setzen, werden diese nicht bezahlt, droht Gefängnis. Damit hat man eine Handhabe und das Problem dürfte fürs Erste gelöst sein, die Belästigungen aus dem Stadtzentrum verbannt. Die Folge wird hingegen sein, dass sich das Problem vielleicht in andere Teile der Stadt verlagert. Die Stadtgemeinde hat vorgesorgt und die Verbotszone könnte ausgeweitet werden. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis: Manchmal helfen eben nur Verbote ...