Nach der Wahl ist vor der Wahl. Bettina Eder über den vorgezogenen Wahltag.

Von Bettina Eder. Erstellt am 27. September 2017 (05:42)

Ein paar Tage noch – und dann haben sie es geschafft: Die Kandidaten und ihre Wähler. Knappe zwölf Prozent der Wähler im Bezirk – und übrigens auch im Land – haben es überhaupt schon hinter sich. Sie haben den vorgezogenen Wahltag genutzt.

Wo beim ersten Testlauf bei den Landtagswahlen 2015 noch teilweise Leere herrschte, musste man sich jetzt tatsächlich in manchen Gemeinden im Wahllokal schon anstellen. In Pöttelsdorf war sage und schreibe schon mehr als ein Viertel wählen. Gefolgt von Antau und Bad Sauerbrunn, die an der 20 Prozent Marke gekratzt haben. Das sind nicht nur die ehemaligen Briefwähler, die einfach am Wahltag keine Gelegenheit zur Wahl haben, das sind auch Bürger, die einfach einen entspannten Sonntag vorziehen.

Die Funktionäre müssen trotzdem noch bis zur letzten Minute rennen, denn die Würfel sind trotz des Erfolges des Vorwahltages natürlich noch nicht gefallen. Und auch dann gibt es für Wähler und Funktionäre nur ein kurzes Verschnaufen, denn nach der (Gemeinderats-) Wahl ist vor der Nationalratswahl.