Neue Gesichter bei der SPÖ. Richard Vogler über die Verjüngungskur der Mattersburger SPÖ.

Von Richard Vogler. Erstellt am 21. Juni 2017 (05:50)

Im kommenden Herbst stehen die Gemeinderatswahlen am Plan. Die Regierungspartei war vergangene Woche die erste Fraktion, die die volle Kandidatenliste präsentierte und für Außenstehende kam der große Umbruch der Mattersburger Stadt-SPÖ doch etwas unerwartet: Von den 14 im Gemeinderat vertretenen Mandataren werden sechs nicht mehr antreten. Mit dem Abgang von Ortsvorsteher Hubert Lang und dem langjährigen Gemeinderat Manfred Klug (er war die letzten Jahre auch im Stadtrat vertreten) geht eine Menge an Routine verloren. Neben Klug und Lang werden auch Birgit Strobl, Verena Tschida, Daniel Posch und Werner Zechmeister nicht mehr kandidieren.

Die Voraussetzungen, die Absolute zu halten, stehen mit altbekannten Gesichtern auf jeden Fall besser als mit der aktuellen Situation.

Dennoch ist dies auch eine große Chance: Laufen sich die Kandidaten im Wahlkampf die Füße wund und man hält die absolute Mehrheit, so steht der SPÖ als Regierungspartei für die kommenden Jahre ein Mix aus Routiniers und Jungen zur Verfügung.