Erstellt am 06. Februar 2019, 05:10

von Richard Vogler

Neue Wege für kurze Strecken. Richard Vogler über das City-Bus-Projekt in Mattersburg.

In einigen Gemeinden des Bezirks ist schon länger ein Gemeindebus unterwegs, der den Menschen im Ort die Wege erleichtern soll. Jetzt soll es also auch in der Bezirkshauptstadt bald so weit sein: Ab April 2020 wird der Mattersburger City-Bus das lokale Verkehrsangebot erweitern. Anleihen hat man beim Eisenstädter Busprojekt genommen und dort hat sich der Erfolg rasch gezeigt.

Auch in Mattersburg kann ein City-Bus in Grunde nur positive Auswirkungen haben: Auf einfache Weise kommen die Menschen von A nach B, innerhalb der Stadt, aber auch zu den Einkaufszentren am Stadtrand. Das erleichtert nicht nur älteren Bewohnern die täglichen Wege. Ist die Entfernung für einen Spaziergang zu weit, aber für eine Autofahrt zu kurz, kann man einfach auf den City-Bus „umsteigen“. Eine Voraussetzung für den Erfolg wird es wohl auch sein, dass man die richtigen Intervalle findet. Denn allzu lange Wartezeiten sind nicht besonders beliebt.

Dabei schadet es gerade heute auch nicht, wenn man es weniger hektisch angehen lässt. Und vor allem klimafreundlich! Unterm Strich kann es also nur Gewinner geben – vom Bürger über die Umwelt bis zur Gemeinde, die als lebenswerte Stadt einen weiteren großen Schritt nach vorne macht.