Neue Wege in alten Gemäuern. Über das Kulturangebot im „Achazium“ in Forchten-stein.

Von Richard Vogler. Erstellt am 18. September 2019 (03:17)

Dem 700 Jahre alten Edelhof in Forchtenstein wurde bereits vor fünf Jahren unter dem neuen Namen „Achazium“ neues Leben eingehaucht. Jetzt öffnet der gleichnamige Initiator Ernst Achaz das Haus noch ein Stück mehr: Zu den bekannten (Jazz-)Konzerten sind auch Seminare und Workshops, Präsentationen und Ausstellungen oder Fotoshootings ausdrücklich erwünscht.

Dem Gebäude-Ensemble, das angesichts seines Alters nicht nur sprichwörtlich in die Jahre gekommen war, hat Ernst Achaz also schon frischen Schwung verliehen, und das in Abstimmung mit dem Landeskonservator. Vor allem aber auch hat er es als kulturaffiner Idealist wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der logische nächste Schritt scheint nun die angekündigte Erweiterung des Angebotes. Ob der Plan auch voll aufgeht, das wird sich in Zukunft zeigen. In jedem Fall hat Ernst Achaz schon jetzt gewonnen: Er hat sich und seine Leidenschaft verwirklicht und das Projekt „Achazium“ nach seinen Vorstellungen umgesetzt.

Der Gemeinde Forchtenstein hat Achaz damit eine weitere Attraktion geschenkt – ein zusätzliches Kultur-Angebot und Veranstaltungszentrum für die Region. Und davon kann es schließlich nicht genug geben.