Neuer Anlauf zur „Lösung für alle“. Richard Vogler über den Neubau des Kulturzentrums Mattersburg.

Von Richard Vogler. Erstellt am 27. Juni 2018 (04:46)
Richard Vogler
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Die Diskussion um das Kulturzentrum ist längst die sprichwörtliche „unendliche Geschichte“ – und noch längst nicht zu Ende. Im Mattersburger Gemeinderat wurde nun ein weiteres Kapitel hinzugefügt: Die ÖVP fordert eine Bau-variante mit 600 Sitzplätzen im Saal, damit auch „große Veranstaltungen“ abgehalten werden können. Im ursprünglichen Bauplan waren diese 600 Sitzplätze vorgesehen; Debatten gab es aber auch damals. Sowohl die ÖVP als auch die Plattform zur Erhaltung des KUZ hatten immer wieder gegen die (SPÖ-)Pläne beziehungsweise gegen den Abbruch des Gebäudes mobil gemacht.

Jetzt, wo die Sache neu aufgerollt wurde und mit dem Einzug von Landesarchiv und Landesbibliothek auch einen neuen Schwung bekommen soll, gibt es nach wie vor Kritik. Unterm Strich wäre natürlich ein 600 Besucher fassender Veranstaltungssaal für die Mattersburger die beste Variante. Wichtig ist nun vor allem, dass Nägel mit Köpfen gemacht werden und endlich mit dem Bau gestartet wird. Denn solange es Diskussionen gibt, gibt es auch keine Sicht auf Veranstaltungen – ob für 350 oder für 600 Besucher ...