Nicht alle sind im Netz

… über Bank-Filialen und Online-Angebote.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 05:23
Lesezeit: 1 Min

Vor einigen Jahren galt Mattersburg als jene Bezirkshauptstadt im Burgenland, die in Relation zur Einwohnerzahl die höchste Bankendichte aufweisen konnte. Das hat sich geändert: Die Filialen der Volksbank und der Bawag verschwanden, die Commerzialbank wurde aus bekannten Gründen geschlossen. Ab 21. Jänner gibt es nun auch keine Bank Austria mehr in der Stadt. Mit Raiffeisen, Erste Bank, BKS und Bank Burgenland bleiben immerhin noch vier. Die Gründe für Filial-Schließungen sind schnell gefunden: die vermehrte Nutzung der digitalen Abwicklung durch die Kunden und natürlich die Kosten-Optimierung der Banken.

So können aber wohl nicht alle Kunden gehalten werden. Man denke an die ältere Generation, die ihre Bankgeschäfte doch lieber direkt im Kreditinstitut abwickelt. So gesehen, sind jene Banken, die weiterhin auf persönliches Kundenservice setzen, die Gewinner.