Erstellt am 13. Juni 2018, 04:58

von Richard Vogler

Soziales Netzwerk im „echten Leben“. Richard Vogler über das Projekt „Nachbarschaftshilfe plus“.

In Zeiten, in denen der Umgangston etwa in sozialen Online-Netzwerken immer rauer wird, gibt es sie noch: die echten sozialen Netze, in den kleinen wie auch größeren Gemeinden. Darauf aufbauend soll nun mit dem Projekt „Nachbarschaftshilfe plus“ auch im Bezirk Mattersburg ein besonderes Angebot geschaffen werden.

Wie im Nachbarbezirk Oberpullendorf erprobt, helfen Ehrenamtliche dabei der älteren Bevölkerung bei Erledigungen oder Problemen im Alltag – oder sie sind einfach nur da, wenn man einmal mit jemanden spazieren gehen oder sich etwas von der Seele reden möchte.

Was seit Jahr und Tag funktioniert, wird so in eine Struktur gebracht, die es in der heutigen Zeit ebenso braucht: Mit dem innovativen Projekt werden die freiwilligen und kostenlosen Dienste koordiniert – und am Ende haben alle etwas davon. Auch jene, die ihrer sozialen Ader folgen. Voraussetzung für das Gelingen ist, dass sich genügend Menschen finden, die nicht wegsehen, sondern sich einbringen wollen. Und das ist auch heute noch nur im „echten Leben“ möglich …