Draßburg kann ein Zeichen setzen. Über den Saisonstart der burgenländischen Teams in der Regionalliga.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 31. Juli 2019 (01:46)

Die abgelaufene Saison in der Regionalliga Ost war aus burgenländischer Sicht nicht rundum zufriedenstellend. Der Abstieg von Traditionsverein Parndorf — der seit 2003 immer Regionalliga oder sogar höher spielte — war schon so etwas wie ein kleiner Fußball-Schock im Burgenland. So müssen in diesem Spieljahr eben drei andere Teams die rot-goldenen Fahnen hochhalten, die allesamt mit unterschiedlichen, aber durchaus anspruchsvollen Zielen in die Meisterschaft starten.

Dabei darf man gespannt und mit einer gewissen Portion an Erwartungshaltung auf die am Wochenende beginnende neue Saison blicken. Etwa nach Neusiedl — weil man sich in der Seestadt selbst den Anspruch stellt, im vorderen Drittel mitzumischen.

Die spielstarken Mattersburg Amateure haben schon zuletzt bewiesen, dass sie an guten Tagen mit den Top-Teams mithalten können – erfrischend attraktive Spielweise inklusive. Und Aufsteiger Draßburg hat im Meisterjahr die Burgenlandliga dominiert. Eine Leistungsstufe weiter oben will das Team von Trainer Franz Lederer nun zumindest die Liga halten. Wichtig wäre der Klassenerhalt in jedem Fall. Nicht nur für Draßburg selbst, sondern auch für jene Teams aus der Burgenlandliga, die künftig eine Etage weiter raufwollen und sich über jede Form von Derby freuen werden. Denn klar ist: Es braucht endlich wieder vier rot-goldene Regionalligisten oben – und Perspektiven unten.