Ein Gegensteuern ist rasch nötig

Erstellt am 29. November 2017 | 01:24
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Alfred Wagentristl über die vielen Spielerabsagen für die Fußballsaison in der Halle.

Schon bevor die ersten Pässe zwischen den Banden gespielt werden, fällt im Vorfeld der anstehenden Turniere auf, dass es viele Absagen seitens der Spieler gibt. Bei Draßburg werden beim vereinseigenen Turnier am 23. Dezember in Steinbrunn, viele junge Spieler ihre Chance bekommen. Grund dafür ist nicht (nur), dass Trainer Josef Kühbauer den Talenten eine Chance geben möchte, sondern dass die Angst vor Verletzungen bei vielen Aktiven größer wird.

Auch beim SC Bad Sauerbrunn, der am Wochenende beim Raiffeisen-Cup in Oberpullendorf mitspielen wird, hält sich die Anzahl der „gstandenen“ Spieler sehr in Grenzen. Bei den Kurortlern werden diejenigen Spieler, die sich zuletzt als verletzungsanfällig erwiesen, entweder von sich aus passen oder von Trainer Heinz Kremser erst gar keine Spielerlaubnis erhalten. Der Spaßpegel beim Hallenfußball sinkt für die Akteure offensichtlich von Jahr zu Jahr. Als Ursache dafür wird von Spielern immer wieder die kampfbetonte Gangart genannt. Eigentlich müsste es heißen: „Die geduldete kampfbetonte Gangart“.

Diesem Trend drastisch entgegenzusteuern, sollte Sache des Fußballverbands sein. Denn solange die „Ringkämpfe“ an der Bande und „ungefährliches Rutschen“ nicht rigoros geahndet werden, wird sich wenig ändern.