Ein guter Plan für das Ostliga-Debüt. Über die Draßburger Ambitionen in der ersten Saison der Regionalliga.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:21)

Vor mehreren Wochen stand Draßburg schon als Meister der Burgenlandliga fest. Das Ziel Aufstieg in die Regionalliga Ost hat der Klub souverän erreicht. Seit dem Wochenende ist die Burgenlandliga nun Geschichte für die Elf von Franz Lederer, die nun knapp zwei Wochen pausiert, bevor dann die Vorbereitung auf das Debüt in der Regionalliga startet.

Für Draßburg ist das natürlich eine kleine Reise ins Ungewisse. Als Aufsteiger weiß man nie wirklich, wo man steht. Was man allerdings weiß ist, dass man gut dastehen will. Und daran arbeitet der ASV aktuell. Deshalb verstärkt man sich punktuell und gezielt. Mit Noel Kustor, zweitbester Torschütze der Burgenlandliga, hat sich der Klub einen echten Goalgetter geangelt. Matthias Müller vom SC Neudörfl, zweitbester Torjäger der 2. Liga Mitte, wird ebenfalls mit Draßburg den Weg in die Regionalliga gehen. Von dort kommt Marco Anderst (Team Wiener Linien), auch er wird den Meister verstärken. Dazu soll noch der eine andere Zugang folgen.

Bis auf Stürmer Patrick Handler, der zu den Mattersburg Amateuren wechselt, konnten parallel dazu alle Leistungsträger des Aufsteigers gehalten werden. Das Rezept für die Reise ins Ungewisse ist also klar: Gut vorbereitet und mit einem gar nicht allzu stark umgebauten Team will Draßburg in der Ostliga gut dastehen. Das klingt zumindest nach einem guten Plan.