Ein Poker als Vorgeschmack. Martin Ivansich über die (noch) ruhige Transferzeit der 2. Klasse-Aufstiegskandidaten.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 12. Dezember 2018 (01:41)

Herbstmeister Piringsdorf (34 Punkte) und der Zweite Pöttsching (33) haben die besten Karten im Kampf um die Plätze eins und zwei – diese sind gleichbedeutend mit den beiden Aufstiegstickets in die 1. Klasse Mitte. Soweit, so klar. Der Dritte Unterfrauenhaid (28) ist zwar schon fünf Punkte zurück, hat das Thema Aufstieg aber noch längst nicht abgeschrieben. Warum auch? Im Heimspiel gegen Konkurrent Pöttsching drehte man ein 1:3 noch in einen 4:3-Sieg. Das Leistungsniveau ist also dicht beisammen.

Während man bei Leader Piringsdorf in der Wintertransfer-Periode beim Kader wenig bis kaum etwas ändern will, sind Pöttsching und Unterfrauenhaid durchaus gewillt, die eine oder andere Verstärkung zu holen. Noch halten sich die Vereine aber bedeckt, was mögliche Zugänge betrifft. So richtig will keiner verraten, wen man im Visier hat. Zum einen soll es eine echte Verstärkung sein und zum anderen will man keinesfalls einen der Konkurrenten auf einen Spieler, den man selbst im Auge hat, aufmerksam machen. Es wird also nicht nur am grünen Rasen taktiert, sondern auch in der Transferphase. Alleine dieser Poker ist schon ein Vorgeschmack auf den Kampf um den Aufstieg. Der hat jede Menge Würze und könnte unter diesen Voraussetzungen im Frühjahr sogar noch spannender werden, als er ohnehin schon ist.